Nominierungen

Flüchtlingssiedlung Steigertahlstraße, Hannover, Deutschland Fotograf: Olaf Mahlstedt

Flüchtlingssiedlung Steigertahlstraße, Hannover, Deutschland

Die Siedlung Steigertahlstraße versucht, den Anspruch Martin Heideggers umzusetzen: „Bauen heißt Wohnen, und Wohnen heißt Bleiben“. Da die Siedlung länger als nur temporär genutzt werden wird, sollte sie nicht nur schnell gebaut werden, sondern auch hohen städtebaulichen, ökologischen und gestalterischen Ansprüchen entsprechen. Es wurden deshalb Gebäude in modularer Holzbauweise entworfen, die sich für eine Nachnutzung eignen.

Gebaut wurden Drei- bis Fünfzimmerwohnungen mit zentraler Essküche, in der sich auch der Zugang der Wohnung mit eigener Haustür zum Innenhof bzw. Laubengang befindet. Die drei Riegel mit Wohnungen nehmen ein Gemeinschaftshaus in die Mitte, das zum Zentrum der Begegnung zwischen den neuen und alten Nachbarn wird.

Besonders wichtig sind die städtebauliche Anordnung zu einem gemeinsamen Freibereich und der direkte Außenbezug jeder einzelnen Wohneinheit. Dadurch und durch die bauliche öffnung zum Stadtteil wird nicht nur die Kommunikation der Bewohner untereinander gestärkt, sondern auch die Möglichkeit der Integration mit dem Stadtteil geschaffen.

ID
090


Architekturbüro

MOSAIK Architekten BDA
Hornemannweg 5
30167 Hannover
http://www.mosaik-architekten.de
info@mosaik-architekten.de

Bauherren

Baudezernat Landeshauptstadt Hannover


Tragwerksplanung

merz kley partner, Dornbirn (AT)

Haustechnik

ecotec, Bremen

Akustik

Lothar Künz, Hard (AT)

Brandschutz

DEKRA, Hamburg

Landschaftsarchitektur

LINNEA Landschaftsarchitektur, Hannover

Bauphysik

ecotec, Bremen

Sonstige

Konzeption: Drewes+Speth, Hannover (Tragwerksplanung) Riedel+Partner, Ronnenberg (Gebäudetechnik) CRP, Hannover (Brandschutz) Trinity Consult, Uetze (Energieberatung) AMT Ingenieure, Isernhagen (Akustik),

Sonstige

Generalunternehmer: KAUFMANN Bausysteme, Reuthe (AT),